
Für die Verlegung von wasserdurchlässigen Kautschukgranulatplatten im Außenbereich sollte der Untergrund möglichst plan sein, da die Platten elastisch sind und sich entsprechend anpassen. Kleine Un- ebenheiten wie Verschweißungen von Baufolien oder sehr grober Beton können durch den Kautschukboden zum Teil ausgeglichen werden.
Die Verlegung kann auf festem Untergrund wie Beton, Asphalt oder auf zementgebundenem Splittbett erfolgen. Alle wasserdurchlässigen Platten haben für den Ablauf von durchsickerndem Wasser auf der Unterseite eine eingebaute Drainage. Sind die Platten auf durch-lässigem Untergrund gelegt, versickert das Wasser nach Unten ins Erd- reich.
Nicht überdachte Gebäudeteile sollten vor dem Verlegen abgedichtet werden, welches am besten durch einen ortsansäßigen Spengler oder Dachdecker erfolgen sollte. Somit wird verhindert, daß eindringendes Regenwasser Bauschäden verursachen kann. Der Kautschukboden wird direkt auf die Abdichtung (Baufolie oder Bitumeneindeckung) verlegt. Durch die Elastizität der Platten ist die empfindliche Abdichtung vor Druckstelllen bestmöglichst geschützt.
Bei der Verlegung der Kautschukplatten auf wasserführendem Unter- grund sollte darauf geachtet werden, daß ein Mindestgefälle von 2% geschaffen wird, damit das Regenwasser ohne Staubildung gut ab- laufen kann. Für Kautschukplatten bis 4 cm Stärke empfehlen wir, diese entweder seitlich aneinander oder an den Ecken punktuell nach Unten zu verkleben. Somit kann verhindert werden, daß sich die Ecken beim Abtrocknen zeitweise aufheben. Als Klebstoff ist dafür der "COLLANO Semparoc I 12 NV", erhältlich im Farbenfachhandel sehr gut geeignet.
Das Schneiden erfolgt am besten mit einem scharfen Teppichmesser indem man zuerst die Platte mit einem Lineal anschneidet, dann die Platte über eine Kante biegt und durchschneidet.

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